Heizung

In den meisten Aquariensets sind Heizungen mit dabei. Diese sollen das Wasser auf eine für die Fische tragbare Temperatur bringen. Vom Prinzip her gibt es zwei Typen von Heizungen:

  1. Stabheizung
  2. Bodenheizung

Die Bodenheizung ist praktisch nicht sichtbar. Allerdings frage ich mich, in wie weit eine Bodenheizung natürlichen Umständen entspricht. Normalerweise kommt die Wärme von der Sonnen und damit von oben...

Nach meiner Erfahrung braucht ein Aquarium eigentlich überhaupt keine Heizung! Selbst ein Becken, welches nur an einer kurzen Seite an einer Wand stand konnte Problemlos eine konstante Temperatur halten, da die Lampen genug Wärme abgeben.

Mein aktuelles Becken steht an zwei Wänden und hat auch im Winter - wenn also die Raumtemperatur etwas niedriger ist als im Sommer - durchgehend konstante Temperaturen. Wenn diese ein paar Grad kühler sind als im Sommer, wird es den Fischen bestimmt nicht schaden, schließlich gibt es auch in der Natur und selbst in tropischen Gefilden auch mal kühlere Tage.

Also raus mit den Heizungen!

Nachtrag:Auf jeden Fall die Raumbedingungen beachten. In manchen Wohnungen wird es sehr kalt, hier kann weiterhin eine Heizung nötig sein!

Thema Aquarium-Umzug

Fragen & Kommentare

8 Kommentare

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#7 Sat Anlage schrieb am 30.11.2010 17:33 answer

Danke sehr an den Webmaster.

 

Gruss Elena

#6 Aniger schrieb am 16.10.2010 22:14 answer

Ich kann nur zustimmen.

Ich verzichte seit 3 Jahren auf eine Heizung im Aquarium (300 l) und die Wassertemperatur reguliert sich bei mir über die normale Raumtemperatur / über die Beleuchtung. Beim WW sinken die Temperaturen um ca. 6 Grad (auf 18 Grad)- es reguliert sich innerhalb von ca. 3 Stunden von selbst.

Im Gegenteil muss ich schauen das das AQ im Sommer nicht zu heiß wird.

Meine Prachtschmerlen finden die zeitweilige Erfrischung klasse und schwimmen gern durch die "kalte" Strömung.

#4 Benedikt schrieb am 07.10.2010 19:06 answer

Hi,

Also das mit den Heizungen halte ich für ein gerücht, ich habe einmal nach den Wasserwechsel vergessen, den Heizstab wieder einzustecken und habe es erst wochen später bemerkt als das Wasser bereits einé Temperatur von 22° hatte (und das im Sommer) kurz darauf sind meine Fische krank geworden und ein paar sind sogar gestorben Frown Das Heizungen überflüssig wären ist also nur bedingt richtig!!!Cool

Liebe Grüße

Benedikt

#5 Christoph schrieb am 08.10.2010 17:02 answer

Hallo Benedikt!

Danke für den Hinweis. Bei mir das mit der Wassertemperatur selbst im Winter gut geklappt. Aber ich hab mein Aquarium in einem Südseitenzimmer stehen und noch eine Rückwand drinne, was ja auch dämmend wirkt.

Die Temperatur muss man auf jeden Fall im Auge behalten!

VG

Christoph

#8 Sonja schrieb am 21.10.2011 23:21 answer

Hallo Benedikt,

 

also ich kann mir nicht vorstellen, dass das Sterben der Fische mit der Temperatur zusammen hängt. Ich habe 2 Becken (130ltr. und 112ltr.) ohne Heizer laufen. Nachts kann es schon auf 20-22 Grad runter kühlen, aber tagsüber habe ich meistens um die 24 Grad drin. Wird ja auch über die Röhren aufgeheizt.

Selbst in meinem 500ltr. Becken habe ich (wenn ich nach einem WW die Heizung vergesse) tagsüber um die 24-25 Grad.

Hatte auch schon mal nur 22 Grad über längere Zeit, aber meinen Fischen hat es nichts gemacht.

Kann das Sterben auch andere Ursachen haben?

#2 Jessika schrieb am 06.11.2009 11:48 answer

Hallo, Christoph,

ich bin's schon wieder, diesmal mit 'ner ganz dämlichen Frage Redface :"Wie haltte ihr `Großbeckenbetreiber´ das mit dem regelmäßigen Teilwasserwechsel?"

Ich hatte bisher ja nur ein 112 l Becken(ca. 80-90 l reines Wasser), da war`s kein Problem, wöchentlich 20-25% auszutauschen, aber bei dem großen 400-Liter-Becken sind wohl abzüglich Bodengrund,Deko und "Luftraum" so um die dreihundert Liter Wasser drin. Bisher hatte ich ja nur die 2 Goldancistrus und die drei marmorierten Panzerwelse (Bestand wird demnächst endlich aufgestockt)drin, weil die auch ohne Abdeckung nicht rausspringen.Damit war das Becken ja garantiert nicht gerade überbesetzt und ich hab das mit dem Wasserwechsel eher so "Pi mal Daumen" gehalten, also ca. alle 2Wochen ein paar Eimer beim "Dreck" Absaugen raus, entsprechend viel neues wieder rein und fertig. Aber jetzt, wo endlich auch die 3 Prachtschmerlen und die (leider nur noch) 9 Keilfleckbarben drin sind, muss da schon ein bisschen mehr System rein. Wieviel Prozent des Wassers sollte ich wohl wöchentlich/2-wöchenlich auswechseln? Bei 25% kämen da ganze 75 Liter zusammen (Neben der Schlepperei auch ein netter Kostenfaktor...). Oder kommt ein größeres Becken wegen des stabileren Wasserklimas auch mit wöchentlich 10% Wasserwechsel klar?

Über ein bisschen "Nachhilfe2 würde ich mich freuen! Danke schon mal im Voraus.

Liebe Grüße

Jessika

#3 Christoph schrieb am 07.11.2009 16:55 answer

Hallo Jessika!

Das Thema Wasserwechsel ist so eine Sache. Ich habe einen Hamburger Mattenfilter und wechsle im Grunde auch nach Gefühl und dann ca. 10% des Wassers.

Solange sich der Dreck am Boden nicht übermäßig ausbreitet und die Wasserwerte bzw. das Aussehen des Wasser ok sind, besteht meiner Meinung nach kein Handlungsbedarf.

VG

Christoph

#1 Christoph schrieb am 31.10.2009 16:04 answer

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